
Der Feuersalamander (Salamandra salamandra)
Mit seiner schwarz-glänzenden Haut und den leuchtend gelben Flecken ist der Feuersalamander unverwechselbar – und eine der bekanntesten Amphibienarten Europas.
Vorkommen
Er lebt in Mittel- und Südeuropa und bevorzugt feuchte Laub- und Mischwälder mit klaren Bächen. Besonders wichtig sind schattige, kühle Standorte mit reichlich Totholz und Versteckmöglichkeiten.
Gefährdung
In Deutschland gilt der Feuersalamander als „gefährdet“ (Rote Liste, Kategorie 3). Hauptbedrohungen sind Lebensraumverlust, Straßenverkehr, Klimawandel und seit einigen Jahren der gefährliche Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal), der ganze Bestände vernichten kann.
Lebensweise und besondere Eigenschaften
Fortpflanzung: Weibchen setzen lebende Larven in kühlen Bächen ab. Dort entwickeln sie sich, bis sie als kleine Salamander an Land gehen.
Überwinterung: Der Feuersalamander zieht sich in frostfreie Verstecke zurück, z. B. in Felsspalten, Erdhöhlen oder alte Wurzelgänge.
Besonderheit: Seine Hautdrüsen können ein giftiges Sekret absondern, das Feinde abschreckt.
Bedeutung naturnaher Wälder
Feuersalamander sind auf strukturreiche Wälder mit intakten Bachläufen angewiesen. Sie sind ein Indikator für die Gesundheit von Wald- und Gewässerökosystemen.
👉 Der Feuersalamander ist ein Symboltier für intakte, feuchte Wälder – und zugleich eine Art, deren Schutz durch den eingeschleppten Hautpilz besonders dringlich geworden ist.



